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	<title>Nützliche Hinweise Archive - Fritz Segel</title>
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	<description>Vorn dabei statt mittendrin!</description>
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	<title>Nützliche Hinweise Archive - Fritz Segel</title>
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		<title>Aerodynamische Grundlagen</title>
		<link>https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/aerodynamische-grundlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[babette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nützliche Hinweise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230;. etwas Theorie muss sein 1.0 An einem umströmten Segel entstehen Kräfte, die es einem Boot ermöglichen, sich schräg zum Wind nach Luv saugen zu lassen. Dass ein Boot vor dem Wind segeln kann, ist seit der Antike bekannt, war dies doch der Standard sich mit dem Schiff ohne Muskelkraft von einem Punkt zum anderen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/aerodynamische-grundlagen/">Aerodynamische Grundlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fritz-segel.com">Fritz Segel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-start="135" data-end="181">&#8230;. etwas Theorie muss sein</h2>
<div class="page" title="Page 2">
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<div class="column">
<p>1.0 An einem umströmten Segel entstehen Kräfte, die es einem Boot ermöglichen, sich schräg zum Wind nach Luv saugen zu lassen. Dass ein Boot vor dem Wind segeln kann, ist seit der Antike bekannt, war dies doch der Standard sich mit dem Schiff ohne Muskelkraft von einem Punkt zum anderen zu bewegen. Trifft der wind auf ein Segel wird er abgebremst und/oder umgelenkt und erzeugt eine Kraft einen „Winddruck“ der das Boot in die Richtung in der er bläst zu bewegt. Der Wunsch ist jedoch das Boot nicht nur in die Richtung zu bewegen in die der Wind bläst, sondern auch in eine Richtung zu bewegen die der Segler als „höher am Wind“ bezeichnet. Auf der Seite auf die der Wind auftrifft, die Vorderseite, die Luvseite, entsteht ein Überdruck, entsprechend entsteht auf der Rückseite, der Leeseite, ein Unterdruck. Der Unterdruck kann bis zu dreimal kleiner sein als der Überdruck. Das Segel wird nach Lee gesaugt (Abbildung 1).</p>
</div>
<p><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_2_2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3749" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_2_2.jpeg" alt="" width="300" height="184" /></a></p>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Überdruck und Unterdruck wirken entlang des Segels in unterschiedliche Richtungen. Beide Drücke lassen sich als eine resultierende Kraft darstellen, die im sogenannten Segeldruckpunkt wirken und senkrecht zum scheinbaren Wind gerichtet ist. Sie wird Auftrieb oder Quertrieb genannt. Gleichzeitig bietet das Segel dem Wind aber einen Widerstand. Der Wind versucht, das Segel „mitzunehmen“. Normalerweise überwiegt der Auftrieb gegenüber dem Widerstand. Die resultierende Gesamtkraft &#8222;zieht&#8220; das Segel leicht schräg nach hinten, vom scheinbaren Wind aus betrachtet (Bild 2). Diese Wirkung kann nachgeprüft werden, indem bei einer Jolle Schwert und Ruder aus dem Wasser genommen werden. Die Folge das Boot driftet quer zum Wind, segelt aber auch etwas in Kursrichtung, insgesamt in Richtung der Gesamtkraft. Grund: Die Gesamtkraft wirkt zwar, vom scheinbaren Wind aus betrachtet, leicht schräg nach hinten, vom Boot aus betrachtet aber schräg nach vorn. Sind dagegen Schwert oder Kiel und Ruder vorhanden, setzen sie zusammen mit dem Rumpf der quer wirkenden Gesamtkraft einen Widerstand im Wasser entgegen. Das Boot kann nicht mehr quertreiben und wandelt die Kraft in Vortrieb und Krängung um.</p>
</div>
</div>
</div>
<p data-start="1436" data-end="1489"><strong data-start="1436" data-end="1487"><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_3_2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3750" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_3_2.jpeg" alt="" width="300" height="183" /></a><br />
[Abbildung 2: Wirkung der Gesamtkraft am Segel]</strong></p>
<div class="page" title="Page 3">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Dabei macht die Vortriebskraft nur etwa ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtkraft aus. Gleichzeitig bilden Kiel und Ruder eine ähnliche Konfiguration wie ein Segel und erzeugen Auftrieb, der die Geschwindigkeit steigert. Bleibt die Frage, wodurch es am Segel zu den Druckunterschieden kommt. Nach dem Bernoulli-Prinzip (Schweizer Mathematiker, 1700-1782) nimmt der Druck in der Luft mit zunehmender Geschwindigkeit ab und umgekehrt. Auf der Leeseite strömt die Luft also schneller, auf der Luvseite langsamer.<br />
Wie kommt es zu diesem Unterschied? Zur Erklärung wird gern der Vergleich mit der Flugzeugtragfläche bemüht, der dem einen oder anderen noch aus dem Physikunterricht in der Schule geläufig ist. Eine Tragfläche ist oben stärker gewölbt als an der Unterseite, man nennt das Profildicke. Die Luft, die über die gewölbte Seite fließt hat somit einen längeren Weg zurückzulegen als die, die über die weniger gewölbte Seite strömt. Sie muss sich also beeilen &#8211; schneller strömen-, um gleichzeitig mit der Unterseite an der Profil Hinterkante anzukommen.</p>
<p>Das Gleiche soll angeblich für ein Segel gelten. Soweit verständlich und plausibel &#8211; nur leider nicht logisch. Denn das Segelprofil hat keine Dicke. Ein durchschnittliches Dacron-Tuch ist etwa 0,3 Millimeter dünn. Bei einer Segel Mittelbreite von angenommen drei Metern, was einem durchschnittlichen Fahrten-Groß entspricht, ergibt sich ein kaum messbarer Wegunterschied zwischen Luv und Lee. Und somit keine langsamere oder schnellere Umströmung, kein Druckunterschied, kein Vortrieb. Außerdem kann ein Flugzeug auch auf Rücken fliegen, was nach dieser Theorie nicht möglich sein dürfte, denn es würde nach unten gesaugt. Und dennoch vermag ein Segelboot zu kreuzen. In einem Satz ausgedrückt muss es richtig heißen: Das Segel versucht, die Strömung abzulenken, seine Richtung zu ändern.<br />
Der Wind, also beschleunigte Luft, besitzt Trägheit (Masse mal Beschleunigung). Trifft die Luft nun auf das Segel, will sie eigentlich in der alten Richtung weiterströmen, schafft das aber nicht, da sie ja nicht durch das Segel hindurch kann. Sie wird zwangsweise abgelenkt. Nach Sir Isaac Newtons drittem Bewegungsgesetz gehört zu jeder Aktion (Umlenkung) eine gleich große Reaktion in Gegenrichtung, die hier eine Kraft auf die Fläche bedeutet &#8211; der Sog.</p>
<p><strong>2.0 Die Luft wird durch den Anstellwinkel des Segels aus der Bahn gelenkt. Ergebnis: Auftrieb</strong></p>
<p>Was aber hindert die Luft daran, einfach am Segel vorbei in der alten Richtung weiterzuströmen? Eine Eigenschaft, die Seglern höchst willkommen ist: Viskosität. Damit ist eine gewisse Zähigkeit gemeint, die am besten, wenn auch stark übertrieben, mit dickem Honig verglichen werden kann. Umströmt dieser dicke Honig das angestellte Segel, wird er nicht nur von ihm umgelenkt, sondern auch gebremst, denn selbst das glatteste Tuch verursacht Reibungswiderstand. Es bremst die Honig- Schicht, die direkt an ihr anliegt, bis auf null ab, die darüber liegende etwas weniger und so weiter bis zur ungebremsten Strömung. Die Strömung schmiegt oder klebt sich ans Segel.</p>
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<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Das erklärt jedoch noch nicht, warum die Luft in Lee beschleunigt und in Luv abgebremst wird. Das besorgt der so genannte Anfahrwirbel. Im allerersten Augenblick des Dichtholens des Segels, wenn sich das Boot noch nicht bewegt, passiert Folgendes: Die oben ums Segel herumfließende Strömung wird auf ihrem Weg zum Achterliek durch die Reibung am Tuch immer weiter abgebremst und gleichzeitig durch den Anstellwinkel aus ihrer Bahn gelenkt. Das mag sie nicht. Sie will in ihre alte Richtung zurückkehren. Wie ein Sportwagen, bei dem in der Kurve auf die Bremse getreten wird, schlittert die Luft aus der Bahn, reißt vorzeitig von der Leeseite des Segels ab (Abbildung 3 a).</p>
<p><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_4_2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3751" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_4_2.jpeg" alt="" width="275" height="121" /></a><br />
<strong data-start="2891" data-end="2932">[Abbildung 3a: Abreißen der Strömung]</strong></p>
<div class="page" title="Page 4">
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<div class="column">
<p>Somit entsteht an der verbleibenden Fläche vom Abreißpunkt bis zum Achter Liek, ein „Loch“ in der Luft, das aufgefüllt werden muss, so wollen es die Naturgesetze Die Strömung von der Luvseite springt helfend ein. Der Honig in Luv versucht, um das Achterliek herum auf die Leeseite zu gelangen, um das Loch aufzufüllen. Nur ist er zäh und träge und schafft es zwar gerade so um die Ecke, bleibt aber stehen und bildet einen Wirbel, den Anfahrwirbel. Er wird von der Strömung auf der Leeseite mitgerissen (Abbildung 3b) und setzt damit ein Phänomen namens Zirkulation in Gang.</p>
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<p data-start="2891" data-end="3036"><strong data-start="2935" data-end="2983"><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_4_3-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3752" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_4_3-1.jpeg" alt="" width="275" height="125" /></a><br />
[Abbildung 3b: Entstehung des Anfahrwirbels]</strong></p>
<div class="page" title="Page 4">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Das Segel &#8222;merkt&#8220;, dass die Leere in Lee nicht durch Auffüllen um das Achterliek herum beseitigt werden kann. Also versucht es, über die Vorderkante Luft, die eigentlich für die Luvseite gedacht war, abzuzweigen (Abbildung 3c). Die Luft wird so schon um einiges vor dem Segel in zwei Ströme geteilt.</p>
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<p data-start="2891" data-end="3036"><strong data-start="2986" data-end="3034"><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_5_2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3754" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_5_2.jpeg" alt="" width="275" height="133" /></a><br />
[Abbildung 3c: Strömungsaufteilung am Segel]</strong></p>
<div class="page" title="Page 5">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Nun muss man sich vorstellen, dass sich das Segel in einem Kanal befindet. Dieser wird durch die äußeren Luftmassen gebildet. Der Strom, der über die Leeseite führt, wird wie durch eine Düse gepresst, die das Segel und die Kanalwand bilden. Diese Düse beschleunigt die Luft auf dem ersten Drittel des Segels so stark, dass daraus ein Unterdruck resultiert (Abbildung 3d).</p>
<p><strong data-start="3263" data-end="3319"><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_5_3.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3755" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_5_3.jpeg" alt="" width="275" height="135" /></a></strong></p>
<p><strong data-start="3263" data-end="3319">[Abbildung 3d: Strömungsverhalten durch Düseneffekt]</strong></p>
</div>
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<div class="page" title="Page 5">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Dieser schwächt sich durch die reibungsbedingte Geschwindigkeitsverminderung entlang des Segels nach achtern wieder ab. Gleichzeitig entsteht in Luv ein Überdruck, da die wenige Luft viel Platz hat um sich zu verteilen und dementsprechend langsamer strömt. Am Achter Liek haben beide Strömungen im Idealfall wieder dieselbe Geschwindigkeit, sodass die Luft das Segel sauber und wirbelfrei umfließt.<br />
Entscheidend für das Entstehen der unterschiedlichen Drücke am Segel und damit den Vortrieb sind also nicht unterniedlich lange Wege. Sondern die Tatsache, dass mehr Luft über die Leeseite als über die Luvseite des Segels geführt wird.</p>
</div>
<div class="page" title="Page 6">
<div class="layoutArea">
<p><a href="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_6_2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3756" src="https://fritz-segel.com/wp-content/uploads/2025/02/extracted_image_6_2.jpeg" alt="" width="234" height="300" /></a></p>
<div class="column">
<p>Lars Bolle &#8211; Diesen Artikel stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung der YACHT zur Verfügung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/aerodynamische-grundlagen/">Aerodynamische Grundlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fritz-segel.com">Fritz Segel</a>.</p>
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		<title>Rigg-Trimm und -Pflege</title>
		<link>https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/rigg-trimm-und-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[babette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nützliche Hinweise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/rigg-trimm-und-pflege/">Rigg-Trimm und -Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://fritz-segel.com">Fritz Segel</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was jeder Segler wissen sollte</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230;.diese Ratgeber, basierend auf langjähriger Erfahrung, bieten eine praxisnahe Übersicht über Rigg- und Segeltrimm, Segelpflege, die Montage und die Wartung von Riggs. Unser Ziel ist es<span style="font-size: 14px;">, Ihnen mit fundiertem Know-how mehr Sicherheit und Freude auf dem Wasser zu ermöglichen.</span></p>
<p>Viel Erfolg und Spaß mit Ihren neuen FRITZ-Segeln!<br />Ihr FRITZ Segel Team</p>
<p><span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
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		<title>Bergeschlauch/Snuffer</title>
		<link>https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/bergeschlauch-snuffer/</link>
					<comments>https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/bergeschlauch-snuffer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[babette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 11:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nützliche Hinweise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komfortables Gennaker und Spinnaker setzen und bergen auf Fahrtenyachten über 30 Fuß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/bergeschlauch-snuffer/">Bergeschlauch/Snuffer</a> erschien zuerst auf <a href="https://fritz-segel.com">Fritz Segel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Bergeschlauch (Snuffer) macht das Spinnaker- und Gennakersegeln auf Fahrtenyachten über 30 Fuß komfortabler.<br><br>Der Snuffer ist eine flexible Tuchröhre, die ein wenig kürzer als die Seitenlieken des zu bergenden Segels gehalten ist. Mit einem einfachen und durchdachten System aus Leinen und Blöcken kann der Snuffer von Deck aus nach oben oder nach unten über den Gennaker/Spinnaker weggezogen werden.<br><br><strong>Und so funktioniert es:</strong><br>Der im Snuffer verpackte Gennaker/Spinnaker wird samt dessen mit dem Gennakerfall gesetzt. Vorab muss aber der Gennaker einmalig an Land in den Snuffer gezogen und dort angeschlagen werden. Hierzu befestigt man den Snuffer mit seinem oberen äußeren Ring an einem Fixpunkt (Balken etc.). <br>Man schiebt nun den Snuffer soweit zusammen, bis ein innerer Ring im Top des Snuffers zugänglich wird. Der Gennakerkopf wird nun mit einem Schäkel mit diesem inneren Ring des Snuffers verbunden.<br>Nun legt man das Segel, auf einer ebenen Fläche, z.B. Rasen, aus. Vor- und Achterliek müssen zueinander parallel verlaufen und dürfen nicht miteinander verdreht sein.  Der Snuffer lässt sich nun mit der Kontrollleine über den Gennaker ziehen. Schließlich verstaut man die Einheit Snuffer/Gennaker im Segelsack. Der Kopf des Snuffers sowie Schothorn und Hals werden sinnvollerweise am Segelsack so belegt, dass sie zum Setzen sofort greifbar sind.<br></p>



<p><strong>Setzen des Gennakers mit Bergeschlauch (Snuffer):</strong><br>Auf dem Boot legt man den Segelsack am Besten im Bereich zwischen Vorstag und Mast an Deck ab und befestigt ihn z.B. an der Reling. Zum Setzen wird der<br>Snuffer am Fall angeschlagen und die Halsleine einschließlich Schoten am Segel angeknotet, die um Vorstag und Wanten verlegt sind.<br>Beim Setzen zieht man die Gennaker/Snuffer-Einheit mit dem Fall aus dem Segelsack bis zum Top, zieht den „Trichter“ des Snuffers mit der Kontrollleine<br>hoch und damit den Gennaker aus dem Snuffer. Die Kontrollleine wird am Mast belegt.<br>Zum Setzen des Gennakers sollten Sie auf einen achterlichen Kurs um die 150° abfallen. Nach dem Hochziehen des Gennakers und dem Herausziehen aus dem<br>Snuffer, muss das Segel mit Wind gefüllt werden. Der Vorgang des „mit Windfüllens“ ist einfach, wenn man folgendes beachtet. Damit sich das Segel mit Wind füllt, luvt man nach dem Freisetzen des Gennakers langsam an. Gleichzeitig nimmt der Trimmer die Gennakerschot bis zu dem Moment dicht, in dem sich das Segel mit Wind füllt. Dies ist der Augenblick, in dem man wieder maßvoll abfallen und die Schot fieren muss. Ansonsten kann der, sich schnell aufbauende, Auftrieb nach Lee die Krängung stark erhöhen und im Extremfall zu einem Sonnenschuss führen.<br></p>



<p><strong>Bergen des Gennakers mit Bergeschlauch (Snuffer):</strong><br>Vor dem Bergen des Gennakers prüft man zuerst, ob die Kontrollleine freiläuft. Zum Bergen des Gennakers/Spinnakers sollte man nun auf einen achterlichen Kurs um die 150° abfallen um das Segel, so weit als möglich, in den Windschatten des Großsegels zu positionieren. Dann holen Sie den „Trichter“ des Bergeschlauchs mit der  Kontrollleine in Richtung Deck, wobei der Bergeschlauch über den Gennaker gezogen wird. Dabei sollte die Gennaker- oder Spinnakerschot mitgefiert werden. Anschließend kann das Fall gefiert und das Segel einschließlich Bergeschlauch an Deck geholt werden. Jetzt wird die Halsleine gelöst und das Fall vom Gennaker getrennt.<br><br>Zum Schluss befestigt man noch Kopf, Hals und Schothorn am Segelsack, damit diese bei erneutem Setzen des Gennakers sofort griffbereit sind.<br></p>



<p><strong>Einige Tipps zur Bedienung des Bergeschlauchs/Snuffers:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vor dem Setzen ist es sehr wichtig zu kontrollieren, ob Fall, Schoten und Trimmleine richtig angeschlagen sind.</li>



<li>Der Trichter lässt sich besonders leicht über den Kopf des Segels streifen, wenn man vorher das Vorliek des Segels durchgesetzt hat. Beim Spinnaker<br>senkt man dazu die Baumnock des Spinnakerbaums so weit wie möglich ab, so dass sich das Luvliek leicht spannt und der Trichter des Snuffers leicht<br>über den Spinnaker gezogen werden kann. Danach wird der Bergeschlauch mit dem Fall an Deck gefiert.<br></li>
</ul>



<p>Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Segeln, Setzen und Bergen<br>Ihr<br>FRITZ – Segel Team</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fritz-segel.com/nuetzliche-hinweise/bergeschlauch-snuffer/">Bergeschlauch/Snuffer</a> erschien zuerst auf <a href="https://fritz-segel.com">Fritz Segel</a>.</p>
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